Demut – 21.10.2018

Demut – 21.10.2018

Jesus sagt von sich:
Ich bin gütig und von ganzem Herzen demütig.
Matthäus 11, 29
Ja, so ist nur einer: Von ganzem Herzen demütig und gütig. Keine Rachegelüste. Kein Zorn. Kein Nachtragen. Kein böses Wort. Freundlich. Gütig. Sanftmütig. Liebevoll. Und dennoch die stärkste Kraft im Himmel und auf Erden. So ist nur Jesus Christus, unser geliebter HErr.
Sein ganzes Wesen ist Liebe. Stärker als die Mutter ihr Kind liebt, stärker als der Mann sich nach der Frau sehnt, stärker wie alle Liebe, die wir uns vorstellen können.
Darum blieb Er nicht im Himmel, sondern kam zu uns auf die Erde. ER sah, sie schaffen es nicht alleine, sie brauchen Ihn. Sie kennen Gott, den Vater, nicht, obwohl sie Ihn suchen. ER ließ sich finden von den Hirten, im Tempel von Hannah und Simeon, von den zwölf Jüngern und den Frauen, die Er geheilt hatte. Obwohl ER so viel Gutes tat, waren es am Ende nur etwa 120 Getreue, die bis Pfingsten  treu auf Ihn warteten. Die andern gingen wieder ihre eigenen Wege, so wie Kain.
Jesus hatte den Mut uns zu dienen, und am Ende ließ Er sogar Sein Leben für uns. ER wußte, anders kann man diese Menschen nicht erlösen und zum Vater zurückbringen. Es brauchte ein fehlerloses Opfer für all die Schuld, die wir auf uns geladen hatten. Nur Jesus konnte es bringen.
So wie ER, der Tag und Nacht für die Nöte der Menschen offen war, der sich selber keine Ruhe gönnte, der für uns Sein Blut vergoß, der sich jetzt heiß und innig nach Seinen Erlösten sehnt, der uns dient als wäre Er unser Sklave, der uns beschenkt und glücklich macht, der uns ewiges Leben erkauft hat im Himmel, zusammen mit dem Vater und Ihm, so wie Er sollen wir auch sein: Uns selber vergessen und für den Andern leben.
Ohne Gottes Hilfe geht das nicht. Dieser Prozeß der Umformung vom Egoisten zum Diener setzt unsere Entscheidung dafür voraus. Und dann kann Jesus in unserem Herzen die Veränderungen vornehmen. Immer wieder muß ER mit einem scharfen Messer unseren Egoismus und Wehleidigkeit wegschneiden. Immer wieder muß ER uns wehtun, damit die Frucht der Demut wächst. ER tut es behutsam, aber meinem alten Ich tut es dennoch weh; – und das ist wohl auch gut so.
Nur mit Ihm im Herzen kann ich von Herzen demütig werden. Und diese Demut, gepaart mit Güte, zeigt anderen den Weg zum Vaterherz Gottes. So wie ER möchte ich auch sein. HErr, hilf!

Ja Jesus, Du sollst ganz von mir Besitz ergreifen. Mein altes Herz drehte sich nur um sich selber und war recht wehleidig. Gib mir Dein Jesus-Herz, laß mich demütig und gütig werden! Denn so wie Du mich geliebt hast, so will ich auch lieben. Ohne Vorleistung, ohne Bedingungen.

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