Demut – 17.10.2018

Demut – 17.10.2018

Wenn mein Volk, über das mein Name ausgerufen ist, sich demütigt und betet, mich sucht und von seinen schlechten Wegen umkehrt, dann höre ich es im Himmel. Ich verzeihe seine Sünde und bringe seinem Land Heilung.
2. Chronik 7, 14
Der Zustand der Christenheit ist in einem erbärmlichen Zustand und auch die einzelnen Christen haben mit allen möglichen Problemen zu tun. Da brauchen wir nicht lange darüber reden. Gott zeigt uns hier den Weg aus der Krise.
Demut ist das Schlüsselwort. Johannes,der Täufer, hatte es begriffen. Er sagt: ER, Jesus, muß wachsen; ich aber muß abnehmen. Er legte keinen Wert auf sein Äußeres, weil ihm nichts daran lag, wie die Menschen ihn beurteilten. Nur das Urteil Gottes über ihn war ihm wichtig. Er lebte in der Wüste, ohne jeden Luxus, damit er sich ganz auf Gott konzentrieren konnte und mit Ihm reden konnte. Und Gott hat ihn geehrt und mit dem Propheten Elia verglichen.
Über Jesus schreibt Jesaja: „ER hatte keine schöne und edle Gestalt, so daß wir Ihn anschauen mochten, ER sah nicht so aus, daß wir Gefallen fanden an Ihm. ER wurde verachtet und von den Menschen gemieden, ein Mann voller Schmerzen, mit Krankheit vertraut.“ 
Wir sollen ganz von Gott abhängig sein. Unsere eigene Kraft und Weisheit sollen wir Ihm unterstellen und anerkennen: ER ist die Quelle aller Kraft und Weisheit. Manchmal macht Gott uns klein. ER raubt uns unsere Kraft, schickt Krankheit, Leid und Schwäche. Und dann sagt ER: Meine Kraft soll in dem Schwachen sein!
Manchmal läßt ER zu, daß wir in Sünde fallen. Dadurch zerstört ER unseren geistlichen Hochmut. Da wacht man morgens auf, und Gott zeigt einem, wie unwürdig und schlecht man ist! Furchtbar, dieser Wahrheit ins Auge zu sehen. Aber ER spricht weiter: Nur ich, ich allein, kann dich heilig und rein machen. Bleibe nur in mir, und ich werde in Dir leben.
So demütigt Gott uns, damit wir in Ihm wachsen und zu Ihm hin wachsen. ER ist das Ziel unseres Lebens und ER reinigt uns von allem zweitrangigen. Die Schule der Demut ist nicht leicht, sie kratzt sehr an unserem Stolz und Selbstbewußtsein. Und doch ist sie notwendig, damit ER allein alle Ehre bekommt. Sie ist notwendig, damit wir die Erlösung Jesu verstehen lernen, damit wir Ihn von ganzem Herzen suchen und unser Heil nur in Ihm suchen. ER will uns alles sein.
Danke Vater, Deine Ziele und Wege mit mir sind gut! Darauf kann ich mich verlassen. Auch wenn es schwer ist, bist Du doch da. Hilf mir, durch die Schule der Demut zu gehen! Jesus war demütig, Mose war es, Johannes und Paulus. Ja, HErr, ich will es auch. Nimm meinen Stolz und mein Selbstbewußtsein und mach mich abhängig von Dir!


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