David und Goliath – 12.07.2020

David und Goliath – 12.07.2020

David sagte:
Der HErr, der mich aus der Gewalt des Löwen und des Bären gerettet hat, wird mich auch aus der Gewalt dieses Philisters retten.
1. Samuel 17, 37

Goliath war ein gewaltiger Riese und ein geübter Krieger, von Jugend auf. David war noch ein Knabe, noch nicht erwachsen. Und dennoch wagte David den Kampf. Er erinnerte sich an den Löwen, der ihm ein Lamm stehlen wollte, und wie er mit Gottes Hilfe den Löwen besiegt hatte. Einem Bären erging es nicht besser: David besiegte ihn.
David war mutig und schlau, er war beweglich und treffsicher. Alles gute menschliche Eigenschaften, die ihm Nutzen brachten. Doch der Hauptpunkt war sein Vertrauen in Gott. Das war seine Stärke: Gott war auf seiner Seite! Und so konnte er vieles wagen.
Goliath verlor in diesem Kampf sein Leben und David wurde berühmt. Der Kleine, der dem Großen, Siegessicheren, das Maul stopfte.
Kennt ihr die Anekdote von Willi, der Ameise? – Ein Elefant lief jeden Morgen nah an einem Ameisenhaufen vorbei und das störte sie gewaltig. So fasten sie den Plan, den Elefanten zu vertreiben. Sie legten sich auf die Lauer, bewaffnet mit allen möglichen Hieb- und Stichwaffen. Als der Elefant kam, stürmten sie von allen Seiten auf ihn ein und kletterten an ihm hoch. Als der Elefant das merkte, schüttelte er sich und die Ameisen fielen alle herunter, bis auf Willi. Willi klammerte sich am Hals des Elefanten fest. Da riefen alle: Würg ihn, Willi, würg ihn!!
So ähnlich kommen mir manche Christen vor, die auf ihr Programm und die richtigen, gelernten  Worte vertrauen. Sie machen alles richtig im Kampf gegen den Bösen. Und dennoch haben sie keinen Erfolg. Der Kampf gegen das Böse ist noch größer als der Vergleich von Ameise und Elefant. Keine Chance für uns!
Und da kommt Gottes Gnade ins Spiel. Nur wegen der Gnade dürfen wir den Kampf siegessicher aufnehmen. Nicht das Vertrauen in unser Programm, in unsere Rechte als Christ und Kinder Gottes, nicht unser Erbe, nicht die gelernten Worte, die man auf einer Konferenz gehört hat, bringen den Sieg. Nur die Gnade ist es.
Gott ist uns gnädig, wenn wir ganz, ganz eng mit Ihm verbunden sind, wenn Jesus uns ganz reingewaschen hat, wenn der Heilige Geist unser ganzes Herz einnehmen darf. Dann kann Gott uns die Autorität über den Feind geben, dann sind wir keine Ameise für ihn, sondern ein ganz ernster Gegner, – denn er sieht Jesus in uns.

Ist doch klar: Je größer Jesus in uns, desto größer erscheint Er dem Feind, und auch den anderen Menschen ….

Danke Jesus, daß Du in mir lebst! Du sollst groß werden, und mein Egoismus soll klein werden. Für Dich will ich leben, denn Du hast mich grenzenlos lieb. Komm, regiere Du mich! – und bitte, schmeiße den ganzen Unrat aus meinem Herzen!!


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