Kinder/Erwachsene – 22.02.2019

Aus dem Munde der Kinder und Säuglinge
schaffst Du Dir Lob, …
Was ist der Mensch, daß Du an ihn denkst,
des Menschen Kind, daß Du Dich seiner annimmst?
Psalm 8, 2.3.5.

Ja, Gott schafft sich Lob und Dank durch die kleinen Kinder und sogar durch die Babys! Sie sind so fröhlich, so ungezwungen, so frei und gar nicht „heilig-zurückhaltend“. Sie brabbeln so munter vor sich hin. Es interessiert sie gar nicht, wie andere von ihnen denken. Denn sie sind auf dem Schoß der Mama. Dort sind sie sicher. Und wenn sie Hunger haben, hat Mama die Flasche. Und wenn der Schnuller runterfällt, holt Mama ihn wieder. Und wenn die Windel voll ist, macht Mama eine neue …. Wie gut ist diese Rund-um-Versorgung von der Mama!! Wozu sollte sich so ein kleines Kindlein sorgen oder Gedanken machen?  Es ist sicher und geborgen, denn Mama sorgt für alles.
Und nun will ich das mal mit den Erwachsenen vergleichen. Sie brummen und murren. Sie sehen den Ernst des Lebens. Sie wissen nicht, was morgen ist. Sie sorgen sich. Sie haben Ängste. Sie haben Existenznöte. Bangen um die Rente, die Arbeit, die Familie. Überall nur Not und Elend, Sorgen und Ängste.
Darum sagt Jesus: Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, dann kommt ihr nicht ins Himmelreich.
Ist doch ein großer Unterschied: Hier die fröhlichen Kinderlein, und dort die ernsten, gebeugten Erwachsenen.
Wir Christen sind Gottes Kinder! Sollte Er sich nicht um uns sorgen? Sollte Er uns wirklich vergessen? Sollte ER nicht wissen, was uns fehlt, was wir wirklich gebrauchen? Sollte Er keine Antwort auf unsere Sorgen und Ängste haben? O, was sind wir so kleingläubig und voller Furcht!!
Wir wollen lieber wie kleine Kinder auf dem Schoß unseres himmlischen Vaters sein! Ob ich einen Parkplatz für das Auto brauche oder 100 Euro Extra: ER ist mein Vater! Ob die Kinder krank sind oder das Auto: ER sorgt schon für diese Not! Alles kann ich Ihm anvertrauen (auch wenn es mir manchmal schwer fällt). Ach, wie macht es mich frei und fröhlich, wenn ich es schaffe, Ihm meine Sorgen zu überlassen! Dann bin ich wirklich frei, und ER hilft wirklich.
Ich will nicht faul werden, aber ich will Ihm den Ausgang aller Dinge überlassen. Mit Ihm zusammen macht jede Arbeit Freude. Lobet den HErrn!!

Ja, HErr! Ich kann Dich loben und preisen, ich kann fröhlich sein, leicht meinen Weg gehen, denn Du bist da! Du sorgst dich um alles, auch um das, was ich vergesse oder woran ich nicht denke. Du bist so gut zu mir, wie ein total liebender Vater! Danke!!

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