Stark wie ein Baum – 02.08.2017

Er ist wie ein Baum
der an Wasserbächen gepflanzt ist,
der zur rechten Zeit seine Frucht bringt
und dessen Blätter nicht welken.
Psalm 1, 3
Jesus möchte, daß wir wie Bäume sind: Stark, aber dennoch biegsam, voller Saft und Kraft, und voll Frucht.
Die Frage ist für uns, wie wir das werden.
Es gibt viele Quellen, aus denen wir trinken. Das Fernsehen, Facebook, Internet, Freunde, Zeitungen …. alles beeinflußt uns, fließt in uns hinein, prägt unser Empfinden und Denken. Wir können nicht rein bleiben, wenn wir uns schmutzige Filme ansehen.
Wenn wir stundenlang Filme sehen über Liebe und Intrige, und 10 Minuten lang die Bibel lesen: Was färbt wohl mehr auf unser Leben ab?
Wenn wir christliche Videos sehen, Predigten und Gedanken, so mag es recht nützlich sein. Aber wenn man nicht viel mit Gott redet und nicht selber in Seinem Wort liest, dann setzen sich die Gedanken aus den Predigten nur im Kopf fest. Wir werden kopflastige Christen, die alles wissen, aber Jesu Charakter nicht widerspiegeln. Für andere schnell durchschaubar und nicht akzeptabel.
Wenn wir auf die Methoden anderer bauen, um Gebetserhörungen zu erleben und als Christ zu wachsen und die Gemeinde Jesu bauen wollen, dann werden wir enttäuscht. Jesus will keine Nachahmer, sondern Originale.
Es gibt keine Abkürzungen zu einer reifen Persönlichkeit die den Glauben Jesu widerspiegelt. So viele fahren zu Kongressen, geben ihr letztes Geld aus, damit eine bekannte Person für sie betet, und erreichen nichts außer starken Gefühlen. ER will, daß wir Ihm vertrauen und nicht dieser Person, egal ob es der Papst oder ein Pastor oder Apostel ist. So viele binden sich an Menschen und nicht an Gott! Wenn dieser Mensch fällt, dann reißt er sie mit.
Gott will mit Dir in eine eigene Schule gehen, die nur für Dich persönlich ist. ER will in der Stille mit Dir reden, Dir Sein Wort öffnen, Dir zuhören und antworten. Aber wirklich in der Stille, nicht im Trubel und nicht mit Videos. ER allein mit Dir; – hältst du es aus?
Gott selber will Deinen Charakter ausformen. Dazu gebraucht ER alle möglichen Umstände: Verfolgungen, Beschimpfungen, Krankheiten, Geldmangel, Nöte, Elend und Mangel. Nur so lernen wir Ihn kennen. Es sieht verkehrt aus, nicht wahr? Wir wollen Gesundheit, Geld, die Fülle …. und ER gibt das Gegenteil. Das tut ER, damit wir Ihn als Quelle kennenlernen, denn ER wird unseren Mangel immer und immer wieder ausfüllen, aus Krankheit befreien, aus Verfolgung retten … Ohne Probleme – kein Retter! Je stärker unser Vertrauen wird, desto mehr kann ER uns zutrauen!
HErr, ich will nur Dich! Danke für die Zeiten der Stille und der Gemeinschaft mit Dir. Danke für die Nöte, die mich immer mehr an Dein Herz treiben. Danke, daß Du die Antwort auf alle meine Bedürfnisse bist!

Kommentar verfassen