Die Kinder – 2017.07.13

Da brachte man Kinder zu Ihm, damit ER ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab. Als Jesus das sah, wurde ER unwillig und sagte zu ihnen: Laßt die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. … Und Er nahm die Kinder in Seine Arme; dann legte ER ihnen die Hände auf und segnete sie.
Markus 10, 13ff
Aus diesen Versen kann man sehen, wie sehr Jesus Kinder liebt und schätzt. Ihre Naivität, Kindlichkeit, und ihre Wahrheitsliebe und grenzenloses Vertrauen, ihre Fröhlichkeit, ihr Singen und Tanzen, das soll uns ein Vorbild sein. ER möchte Christen haben, die so sind wie die kleinen Kinder.
Die Jünger reagierten, wie normale Menschen: Der Meister braucht Ruhe, schert euch weg, wir haben Wichtigeres zu tun! Belästigt Ihn nicht mit so etwas!
Aber Jesus wurde sehr unwillig über Seine Jünger. Sie hatten ja den Heiligen Geist noch nicht, durch den Jesus in ihrem Herzen wohnt. So konnten sie nur normal-menschlich reagieren. Später schlug ihr Herz wie das Herz Jesu, und es war ihnen wichtig, was Ihm wichtig war. ER will das Gesetz Gottes ins Herz schreiben, und das Herz aus Stein entfernen.
Wir sollen geöffnete Augen für Kinder haben. Und auch für Menschen wie Zachäus. Er war so klein, daß er nicht über die Menschen hinweg Jesus sehen konnte. Alle versperrten ihm mit ihrem breiten Rücken den Weg zu Jesus. Sogar die hohen Herrschaften und Geistlichen ließen ihn nicht durch. Ach der da, das ist doch nur ein armer Sünder …. Doch Jesus sah ihn, weil er so gern Jesus sehen wollte. Er war auf einen Baum gestiegen und dort fand Jesus ihn. Jesus redete nicht zu den hohen Würdenträgern, sondern zu Zachäus: Heute will ich zu Gast sein bei Dir!
Genau so sucht ER die Kinder. Heute will ER zu Gast bei ihnen sein. Es gibt nichts Wichtigeres für uns, wie unsere Kinder. Wir können gar nicht genug Zeit und Energie in sie investieren. Sie brauchen dieser totale Liebe, ungeteilt mit Karriere oder sonstigen Verpflichtungen. Auch die Gemeinde ist nicht so wichtig wie unsere Kinder!
Wir wollen uns noch mehr um Kinder kümmern und ihnen ganz natürlich vorleben, wie wir beten und Gott für alles dankbar sind. Sie merken schnell, ob wir „echt“ sind.
Wir wollen auch an die Kinder in der Nachbarschaft denken, und an die in den hungernden Ländern, und an die in den Waisenhäusern.
Jesus legt mir immer wieder diese Kinder ans Herz. Ja Jesus, ich will sie suchen und für Dich finden. Ich will ihnen Zeuge Deiner Liebe sein!

Danke, Jesus! Du liebst die Kinder, und ich liebe sie auch. Gib uns Möglichkeiten, ihre Herzen für Dich zu öffnen. Du enttäuscht sie niemals! Gib mir offene Augen und Möglichkeiten, ihnen von Dir zu erzählen. Woher sollen sie sonst wissen, daß es einen Heiland gibt, der sie liebt und dem sie vertrauen können?

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