Das Feuer Gottes – 30.05.2017

Jesus sagt:
Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!
Lukas 12, 49
Als ich über den Vers nachdachte, erinnerte mich Gott an den Dornbusch, der brannte, aber nicht verbrannte. Mose ging hin, um sich diese Erscheinung anzusehen. Und da sprach der HErr aus diesem brennenden Dornbusch. (2. Mose 3).
Das Feuer ist das Feuer des HErrn. Es ist anders wie alle Feuer, die wir kennen. Feuer verbrennt Dinge. Flugzeuge werfen Feuer auf Menschen. Vulkane brennen. Blitze entfachen Waldbrände …
Das Feuer des HErrn; – wie soll man es beschreiben? Warum sehnte Jesus sich so danach, daß es endlich brennen würde? Warum brennt ein Busch und verbrennt nicht?
Feuer, das ist Wärme, Begeisterung, Freude, Enthusiasmus, weihnachtliche Kerzen und Gemütlichkeit, Licht in der Dunkelheit. Gottes Feuer bringt Ihn selber samt Wärme im Herzen, Freude ohne Ende, Begeisterung für Ihn, die sogar den Tod erduldet, Annahme, Liebe und Erbarmen Gottes, Gericht, so daß alles wieder gerade ausgerichtet wird auf Gott hin (Gericht ist in der Bibel ein sehr positives Wort; es meint Korrektur und etwas wieder ins Lot bringen, Gerechtigkeit bringen, Fehler und Sünde abstellen, – und alles durch Gottes Hilfe. Nur für die Gottesleugner und Rebellen gegen Gott ist Gericht furchtbar, für Seine Kinder ist es Erlösung).
Manche suchen das Feuer Gottes, aber suchen nicht Ihn im Feuer. Darum erlischt ihr Feuer immer wieder. Findet man endlich den HErrn im Feuer, dann bleibt es unauslöschlich.
Paulus brannte für Jesus. Alle Gefahren und alle Nöte nahm er auf sich, um für den HErrn von Nutzen zu sein. Er liebte Jesus, seinen Retter, mehr als sich selber. Und Jesus liebte ihn und bewahrte ihn in allen Gefahren. Stephanus brannte für Jesus, darum konnte er Zeugnis für Ihn ablegen und wurde gesteinigt. Aber Jesus stand ihm bei, ER saß nicht mehr auf dem Thron, sondern ER stand, so ergriffen war Er von der Hingabe und Liebe Stephanus.
Wenn wir für Jesus brennen, weil Sein Feuer in uns brennt, dann verbrennen wir nicht! Manche haben Angst vor dem Feuer Gottes, weil es ihnen unheimlich ist oder zu mächtig, unkontrollierbar oder sonstwas. Sie sehen es bei andern, doch habe Bedenken, selber zu brennen. Doch das Feuer Gottes reinigt uns, bringt Seine unbändige Freude, Begeisterung über Gott und tiefe, reine Liebe zu Gott. Es ist dort, wo Gott ist.
Als der Heilige Geist kam, da kam das Feuer auf die Erde. Darum lieben wir Pfingsten, denn da kam die Kraft und Freude, die uns ein Leben in der Nachfolge und Liebe zu Jesus ermöglichen. Jagen wir diesem Feuer nach, damit unsere Liebe zu Jesus wieder heiß und rein wird!
Danke, Jesus, Du hast das Feuer auf die Erde geworfen. Nun will ich es in mir brennen lassen. Ja, ich will Dich heiß und innig lieben, mit all meinem Verstand, Kraft, Energie, Willen, Worten, Träumen und Gedanken. Du bist es wert!

Kommentar verfassen