Viele Worte, vielen Dank – 29.04.2017

Jesus sagt:
Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen. Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr Ihn bittet.
Matthäus 6, 8
Welch ruhige Gelassenheit liegt in diesen Worten Jesu! Da spiegelt sich Seine vollkommene Sicherheit wider. ER braucht nichts befürchten, denn Sein Vater ist Ihm nahe. ER braucht nichts zu erstreiten, denn Sein Vater schenkt gern. ER braucht den Vater nicht umstimmen durch Betteln und viele Worte, denn ER weiß, Sein Vater meint es gut mit Ihm. Selbst wenn Er etwas nicht versteht, ist Er dennoch voller Zutrauen und Frieden, denn Sein Vater versteht alles und hat für alles den besten Plan und die genaue Zeit.
Die Bibel warnt uns davor, Gott durch viele Worte umstimmen zu wollen. Unsere Argumente sind Gott wohl bekannt. ER kennt alle Aspekte eines Problems. Und Er entscheidet immer richtig; – wir nicht, weil wir nicht alles wissen. Besonders diese Worte: O, Gott, wie schön wäre es, wenn der Bruder jetzt gesund wird. Das wäre doch ein tolles Zeichen für die ungläubige Verwandtschaft! – Nein, auf solche Argumente geht Gott nicht ein. ER läßt sich nicht durch unsere Weisheit umstimmen. ER hört auch nicht, wenn wir wie kleine Kinder betteln und strampeln. Und ER hört erst recht nicht, wenn ich Ihm drohe: Entweder Du hörst jetzt, oder ich gehe meinen eigenen Weg! – Solche Erpressung prallt an Gott wirkungslos ab. Geh doch! – denkt Er, Du wirst schon merken, daß Du falsch liegst.
Gott läßt sich nur wegen Seiner Gnade, Liebe und Barmherzigkeit auf uns ein. Und das ist der Grund, weshalb wir beten. Wir brauchen nicht viele Worte machen, sondern uns selber an Seine Barmherzigkeit erinnern. Dann ist das Beten um eine bestimmte Sache oder einen Menschen nicht mehr schwer. Dann sind wir voller Vertrauen und Zutrauen. Dann erkennen wir Gottes Willen und können Ihm schon im Voraus danken. Ja, unsere Bitten sollen mit diesem Dank an Seine Barmherzigkeit begleitet werden. Der Glaube bewirkt diesen Dank. Es ist keine Gebetstechnik, sondern das tiefe Vertrauen durch dieses Danke, das den Arm Gottes in Bewegung setzt.
Jesus, ich kenne Dich. Ich weiß, Dein Herz schlägt voller Barmherzigkeit. Darum brauche ich vor Dir nicht weinen, schreien und flehen, sondern weiß, daß Du mich hörst. Du kennst meine Lage und weißt einen Ausweg. Ja, HErr, ich vertraue Dir! Danke, daß Du nie enttäuschst!!

Kommentar verfassen