Demut – 26.04.2017

Johannes, der Täufer, sagt:
Ich taufe euch nur mit Wasser zum Zeichen der Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin es nicht wert, Ihm die Schuhe auszuziehen. ER wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
Matthäus 3, 11
Wenn wir Jesus dienen wollen, müssen wir es so machen wie Johannes. Er wußte, sein Dienst ist nichts. Er selber konnte nichts erreichen für Jesus. Er fühlte sich nicht einmal würdig, dem HErrn die Schuhe auszuziehen.
Menschlich gesehen hatte Johannes eine ganz große Wirkung. Und auch Jesus nennt ihn einen der ganz Großen im Himmelreich.
Die Worte, die Johannes sagte, gingen den Menschen durch´s Herz, sie erkannten ihre Sünden und ließen sie. Doch Johannes wußte: Der HErr macht die Worte lebendig. Es lag nicht an ihm. Demut ist immer ein Kennzeichen der reifen Jünger Jesu. Wer meint, nur auf ihn kommt es an, hat Jesus noch nicht begriffen.
Johannes sagte ganz richtig: Nur mit Wasser kann ich taufen, es ist nur ein Zeichen. Doch Jesus kann mehr: ER kann mit Feuer taufen! Die eigentlich geistlich wichtigen Dinge können wir Menschen überhaupt nicht tun, die kann nur der HErr allein. Wenn wir das begreifen, wird unser Beten und Handeln anders. Wir sind nur Diener, unwürdige Diener, die Erbarmen gefunden haben. Auch wenn die Leute uns zujubeln und uns für ober-geistlich halten: Es ist immer nur der HErr, der wirkt und alles ermöglicht.
Solche Menschen wie Johannes, die Demut leben und Demut im Herzen haben, kann der HErr gebrauchen.
Paulus hatte eine glänzende Karriere als religiöser Führer vor sich. Doch dann holte der HErr ihn herab auf die Knie. Paulus vergaß seinen Eifer, seine hohe Stellung, seine ausgeklügelte Theologie und bekannte nur noch Jesus. Er lebte für Jesus und Jesus in ihm. So konnte der HErr ihn mächtig gebrauchen.
Demut ist der Schlüssel, der uns zu Dienern Jesu macht. Alles kommt vom HErrn. Alles kann der HErr bewirken. ER in mir, das allein macht mich stark.
Ja, HErr, wirke durch mich Deine Werke! Ich vergesse mich selbst und strecke mich aus zu Dir. Auch wenn ich nicht würdig bin, Dir die Schuhe auszuziehen, so erbarmst Du Dich doch über mich und nimmst mich in Deine Schule. Ja, zerstöre den Stolz und die Überheblichkeit und mache mich demütig, Dir ähnlich!

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