Jesus weint – 07.04.2017

Jesus sagt:
Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt.
Lukas-Evangelium 13, 34
Jesus weint über Jerusalem. So oft schon hatte Gott Seine Diener und Propheten in diese Stadt gesandt. Und so oft schon haben die Menschen sie hinausgeworfen, gequält und sogar getötet. ER kennt das Ende Jerusalems: Kein Stein wird aufeinander bleiben. Darum ist Jesus so traurig und niedergeschlagen. ER weint um die geliebten Menschen.
Jesus möchte aus uns Beter machen, die weinen können. Die so voller Mitleiden und Erbarmen für ihre Mitmenschen sind, daß ihnen die Tränen kommen. Es sind keine billigen, rührseligen Tränen. Es geht den Betern um Leben oder Tod der Menschen. Gott sieht auf diese Beter und hört auf sie. ER kann sie nicht ungehört lassen, denn sie beten das, was Jesus auf dem Herzen hat: Erbarme Dich über diese Menschen, die ohne Dich verloren sind!
Jesus möchte die Menschen bei sich sammeln und wie die Henne ihre Küken unter ihren Flügeln bergen. Dort ist Wärme, dort regnet es nicht herein, dort ist Geborgenheit und Sicherheit, Annahme und Fürsorge. So sollen wir geborgen sein unter Jesu starker Hand. Not und Elend, Tod und Krankheit sollen uns nicht schrecken, denn der HErr ist auch der HErr über diese Dinge. Wir wollen auch in schweren Zeiten unter Seinen Flügeln Zuflucht suchen.
Jesus möchte nicht, daß wir woanders unsere Zuflucht suchen. Bei einem Menschen, einem Pastor, einem Priester, Apostel oder dem Papst; – es sind alles nur Menschen. Und doch kommen wir gern in Versuchung, unser Herz an einen guten Menschen zu binden. Wir denken, er hat eine gute Beziehung zu Gott und es geht Segen von ihm aus. Es ist leicht, sich an so einen Menschen zu binden, denn Gott können wir nicht sehen, diesen  Menschen aber anfassen, sehen und hören. – Paß auf, daß Du nicht zusammen mit ihm untergehst! Nur die Bindung an Jesus und diese Geborgenheit unter Seinen Flügeln bewahrt uns vor Untergang, Enttäuschung und dem Verlust des Glaubens.
Danke, Jesus, daß Du mich bewahrst! Ja, ich klebe mein Herz an Dir fest. Du allein sollst meine Sicherheit und Zuflucht sein. Denn Du hast mich gesucht und gefunden, Du hast mir Hoffnung und Leben gegeben. Du bist mein Guter Hirt!

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