Nicht vergessen – 06.04.2017

Gott sagt:
Ich vergesse dich nicht.
Sieh her: Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände.
Jesaja 49, 15f.
Leider vergessen wir selber Gott manchmal. Es ist zuviel Hektik und Streß oder zuviel Ruhe und Erholung; – und schon denken wir an alles mögliche, nur Gott ist uns aus dem Sinn gekommen. Da braucht es manchmal ein kleines Gewitter, damit wir uns wieder zu Ihm wenden.
Andere Menschen können uns auch mal vergessen. Da hat man sich total auf jemanden verlassen und ist verlassen, denn er hat vergessen, was er zugesagt hat.
Einmal zog ich in eine andere Stadt zum Studieren und die Mutter wollte mir Geld schicken. Aber es kam nicht. Bald hatte ich nicht einmal mehr die paar Groschen, um zu Hause anzurufen. Doch Gott schickte einen Mann. Wir tranken Tee zusammen und unterhielten uns. Ich fragte mich im Stillen, was er wollte, denn er hatte irgendwas auf dem Herzen. Und dann fragte er auch schon, ob ich Geld brauche. Er hätte gerade einiges bekommen und ich müßte nur sagen, wie viel ich brauche. Uff …. das war Gottes Antwort. Woher wußte der Mann, daß ich Geld brauchte? Ich kannte ihn eigentlich fast gar nicht. Als ich endlich zu Hause anrufen konnte, war die Mutter entsetzt. Sie hatte mich vergessen. Sie war am Tapezieren und dachte an nichts anderes … Ja, Mutter und Vater mögen mich vergessen, Gott nicht.
Jesus hat ein besonderes Erinnerungs-Mal: ER hat dort in der Handfläche, wo die Nägel bei der Kreuzigung durchgeschlagen wurden, meinen Namen geschrieben. Immer, wenn ER Seine Hand sieht, liest ER meinen Namen. ER kann mich ganz gewiß nicht vergessen.
ER gab Sein Leben für mich, ließ sich an meiner Stelle ans Kreuz nageln und trug die Strafe für meine ganze Schuld. Teuer, ja sehr, sehr teuer hat ER mich erkauft. Sollte ER Sein Eigentum, das ER mit Seinem Leben bezahlt hat, vergessen? Das ist unmöglich.
Danke, Jesus, Du hast mich freigekauft von Sünde, Hölle, Finsternis und Tod! Ich bin Dein Eigentum! Du vergißt mich niemals, selbst wenn Vater und Mutter mich vergessen. Du denkst immer in Liebe an mich, denn Deine Hände erinnern Dich an mich. Unmöglich, daß Du mich vergißt!

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