Die zehn Aussätzigen – 26.03.2017

Einer von ihnen aber kehrte um, als er sah, daß er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme. Er warf sich vor den Füßen Jesu zu Boden und dankte Ihm.
Lukas 17, 15
Als Jesus nach Jerusalem zog, wollte Er in ein Dorf gehen. Da kamen Ihm zehn Aussätzige entgegen, blieben in einiger Entfernung stehen und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns! Als Er sie sah, sagte Er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Priestern! Denn nur ein Priester durfte die Heilung feststellen. Als sie nun zu den Priestern gingen, wurden sie geheilt. Einer kehrte um, und lobte Gott mit lauter Stimme. Er warf sich vor den Füßen Jesu nieder und dankte Ihm. Dieser Mann war aus Samarien; – die Juden verachteten die Samariter. Da sagte Jesus: Es sind doch alle zehn rein geworden. Wo sind die übrigen neun? Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, außer diesem Fremden? Und Er sagte zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glaube hat Dir geholfen!
Es war damals schon so, wie es heute ist: So viele Menschen empfangen tiefen Segen und oft sogar Heilung und Befreiung von Gott. Sie sind sehr froh darüber und überaus dankbar. Doch es hat irgendwie keine Folgen. Sie nehmen die Segen, sagen Danke und verschwinden. Irgendwie erwartet Gott doch etwas mehr.
Aussätzige, das sind Menschen, mit denen keiner etwas zu tun haben will. Sie sind aus der Gemeinschaft ausgesperrt. Nur bei Jesus ist es anders. ER begegnet ihnen wie Menschen. Sie sind Ihm wertvoll, für sie ist Er gestorben und viele von ihnen werden einmal mit uns im Himmel sein; – ob uns das immer gefällt?
Einer kehrte um, fiel Jesu zu Füßen und dankte Ihm. Ja, so soll es auch bei uns sein: Wir wollen uns ganz und gar dem HErrn hingeben. Denn ER hat uns geheilt, erlöst, herausgerissen aus der Finsternis, hat uns lieb, vergibt und gibt neue Hoffnung. Wir wollen nicht nur Seinen Segen, sondern wir wollen uns selber geben. Dieser HErr ist unserer Hingabe würdig! ER hat uns gerettet, nun soll unser Leben Ihm gehören, ohne Kompromisse, ohne Wenn und Aber. ER ist ein wunderbarer HErr. Warum haben wir Angst, uns Ihm ganz hinzugeben?
Danke, Jesus!! Du bist wirklich wunderbar!! Du hörst auf unser Rufen, hörst unser Gebet, gehst auf uns ein, liebst uns ohne Grenzen, vergibst jeden Fehltritt, besiegst für uns den Tod …. Was bin ich, daß ich Dir nicht dienen könnte? Warum schrecke ich zurück, wenn ich Dir nachfolgen soll? Du hast mich doch schon gerettet, – habe ich Angst, daß Du es nicht wieder tust? Nein, HErr, Dir gehört mein Leben, meine Kraft und mein Wollen. Dir gehört meine ganze Liebe, ungeteilt und von ganzem Herzen. Denn Du bist mein Heiland, mein wunderbarer HErr.

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