Fürchte Dich nicht! – 14.02.2017

So spricht der HErr: Fürchte Dich nicht!!!
Jesaja 43, 1
Es soll 365 Mal in der Bibel stehen: Fürchte Dich nicht! – und das glaube ich gern. Denn wir brauchen diesesFürchte-Dich-Nicht jeden Tag. Alles mögliche will uns Sorgen machen, alles mögliche will uns bedrücken und Angst machen. Aber Gott will das nicht, deshalb dieses entschiedene Fürchte-Dich-nicht.
ER kennt uns genau und ist besorgt um uns. Wie sollen wir Menschen uns entspannen und uns freuen können, wenn immer wieder diese Sorgen-Gedanken auftauchen? Habe ich das Licht ausgemacht? Habe ich die Kühltruhe zugemacht? Habe ich das Auto abgeschlossen? Sind die Kinder wohlauf? – eben fuhr ein Rettungswagen mit Blaulicht vorbei … Immer diese Angst, immer diese Sorgen. Wie kann man sie nur loswerden?
Es gibt so viele unbegründete Sorgen. Im Nachhinein stellen wir fast immer fest, daß unsere Sorge unbegründet war, es war alles in Ordnung. Nur die Sorge hat uns unnütz beunruhigt.
Es gibt auch begründete Sorgen. Wenn jemand krank wird und der Arzt nichts findet. Wenn die Firma bedrohlich dasteht. Wenn das Geld für den Kredit nicht mehr reicht. Wenn die Renten fallen. Wenn die Kinder ernsthaft krank sind. Wenn eine Geburt schwierig werden könnte. Wenn ein Mensch an einer unheilbaren Krankheit leidet oder schon am Sterben ist. Wenn die Frau/der Mann abends nicht heimkommt… Es gibt so vieles, was uns wirklich beunruhigen kann.
Aber immer gilt: Fürchte Dich nicht! Ja, denke ich manchmal, hat Gott denn gar keine Ahnung, wie es uns hier geht?? Leicht gesagt, fürchte Dich nicht. Aber schwer getan!!
Gott weiß, wovon ER spricht. ER war ja schließlich als Mensch auf der Erde, nicht als Gott, der über den Dingen steht. ER kennt alle unsere Situationen ganz genau; ähnliches hat ER selber erlebt, wenn nicht noch schlimmeres. Darum kann Er Mitleiden haben mit uns.
Als Jesus im Boot lag und schlief, während draußen die Jünger, – erfahrene Seeleute und Fischer -, im Sturm um ihr Leben kämpften, zeigte Jesus dieses Fürchte-Dich-Nicht. ER konnte sorglos schlafen, denn Gott hatte Ihm gesagt, ER solle über den See fahren. Also war es Gottes Angelegenheit, Ihn hinüber zu bringen. ER lag sicher und geborgen wie in Abrahams Schoß. Wozu Angst? Gott war doch da, auch wenn die Hölle am Toben war.
Wenn Jesus auf der Wanderschaft war, wußte ER morgens nicht, wo ER abends Sein Haupt hinlegen sollte.  Aber Gott wußte es, und das war für Jesus genug.
Ich will alle meine Angelegenheiten in Gottes Hände legen, denn ER hat versprochen, für mich zu sorgen. Ich will nicht faul werden und gar nichts mehr tun. Aber ich will entspannt und fröhlich arbeiten. Gott ist da, der für mich sorgt! Mein Leben soll von diesem Guten Geist „Fürchte-Dich-Nicht“ geprägt sein und nicht vom Sorgengeist. Und selbst wenn es einmal ernst wird und ich auf dem Sterbebett liege (gibt es für uns Schlimmeres?), will ich mich getrost in die Hände Jesu begeben. ER sorgt auch dann für mich.
Danke, Vater im Himmel, Du bist wirklich ein guter, liebender, fürsorgender Vater! Und so geduldig, sanft und liebevoll! Und so stark und mächtig gegen den feind! Ja, ich kann im Schatten Deiner Flügel entspannt und beruhigt sein. Es ist schön, daß Du mir jeden Tag sagst: Fürchte Dich nicht!
Bibellese heute: 1. Mose, Genesis 23

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