Allein durch Seinen Geist – 13.02.2017

Nicht durch Macht, nicht durch Kraft, allein durch meinen Geist! – spricht der HErr der Heere.
Sacharja 4, 6
Luther übersetzt: Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HErr Zebaoth.
Im Mittelalter hat man so missioniert, mit Heer und mit Kraft. Jeder, der anderer Meinung war, wurde auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder in den Bann getan. Viele Evangelisten landeten dort. Die Hugenotten in Frankreich hatten eine blutige Bartholomäus-Nacht, als der Mob Tausende erschlug. Die Nachbarvölker christianisierte man nach dem Motto: Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein. Aber das Christentum wurde nur auf das Heidentum aufgepfropft, es hatte keine Wurzeln. Mit Heer und Kraft kann man nicht missionieren für Jesus! Und auch heute, mit der Macht des Geldes und mit Einflüssen und Lobbys im Parlament kann man nicht evangelisieren. Man kann nur die Macht der Kirche erhalten, mehr nicht.
Der Geist ist es, der zu Jesus führt. ER überführt die Menschen von ihren Sünden, ER weckt Sehnsucht nach Gott und Jesus im Herzen der Menschen, ER schlüsselt das Wort auf, so daß man es verstehen kann. Nur mit Ihm allein wird es gelingen, daß unser Volk Gott sucht und findet.
Der Geist gebraucht dabei Mittel und Wege, die unserem Kirchenleben vielleicht fremd sind. Es gibt die Gaben des Geistes, und die werden freigesetzt werden, um die Evangelisation zu unterstützen und die Gemeinden zu bauen.
Auf einem Kongreß beteten wir einmal für einen Mann. Keiner legte ihm die Hände auf, und dennoch fiel er nach einigen Minuten lang hin. Er erzählte uns hinterher, daß er eigentlich ein sehr skeptischer Pfarrer war und die Macht Gottes selbst erproben wollte. Nun verstand ich, warum keiner ihm die Hände auflegte, denn es hätte als Manipulation verstanden werden können. Nun war es allein der Geist Gottes, der ihn niederwarf. Wir werden noch viel, viel mehr Kraft- und Wundertaten Gottes erleben, weil der Geist Gottes freigesetzt wird!
Der Schlüssel dafür ist das Gebet. Sacharja 12, 10 sagt: Ich werde den Geist des Mitleids und des Gebets ausgießen. Die enge Verbindung zu Jesus ist dafür Voraussetzung. Dann werden wir echtes Mitleid mit den Verlorenen haben und Taten der Barmherzigkeit vollbringen, und wir werden die Gemeinschaft mit Jesus im Gebet suchen. Denn wir wissen: Ohne Ihn können wir nichts tun. Dann ist es soweit, daß Gott den Geist über die Länder des Nordens ausgießt (Sach 6, 8). Darauf warten wir, und darum bitten wir!
Es ist schon zu sehen, wie überall in den Ländern des Nordens der Geist sich rührt. Überall entstehen lebendige Gemeinden, die vom Geist regiert werden. Neues Leben entsteht. Hoffnung wird wach. Viele finden Christus, obwohl sie ohne Ihn aufgewachsen sind.
Ja, ich sehne mich nach dieser Erweckung, und ich bete darum! Mein Leben möchte ich in den Dienst dieser Erweckung stellen!
Danke, Jesus, Du hast uns im Norden nicht vergessen! Du hast unser Volk erschaffen, Du hast Ziele und Sinn für unser Land! Bitte, gieße Deinen lebenschaffenden Geist aus über uns!!

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