Die Rechte des HErrn – 14.09.2016

Die Rechte des HErrn ist erhoben,
die Rechte des HErrn wirkt mit Macht!
Ich werde nicht sterben, sondern leben,
um die Taten des HErrn zu verkünden.
Psalm 118, 16f.
Wenn man im Jammertal sitzt, findet man schnell die Schuldigen am eigenen Unglück: Da ist der Arzt, der das falsche Medikament aufschrieb; da ist ein Lehrer, der kein Verständnis hatte oder der böse Chef, der nur fordert und selber die Sache nicht versteht oder der „liebe“ Ehegatte, der kein bißchen Mitleid zeigt… Immer und überall suchen und finden wir die Schuldigen! Das bringt uns selber ins Grübeln, zieht uns herunter, ist total wertlos, denn es bewirkt nichts Gutes (oder kann man etwas ungeschehen machen?) und bringt uns in Bitterkeit, Anklagen und ein Drehen um uns selber, – Selbstmitleid. Unser Vers in der Bibel ist dagegen super! Welch eine starke Verheißung! Das ist doch viel besser, als dieses ewige Grübeln und schlechte Laune haben, im Dreck der Sünde herumfischen oder sich selbst bemitleiden.
Die Verheißung ist allerdings eingebettet: Vorher und nachher stehen ganz viele: Danke, HErr! – und das ist der Schlüssel, um die Verheißung wahr zu machen: Danke! Loben und Danken bringen die Hand Gottes in Bewegung.
Es ist von der Huld und Macht des HErrn die Rede. Wie oft hat ER schon geholfen! Der Dichter sagt ein ums andere Mal „Danke, HErr“!“ Jetzt scheint es ihm ans Leben zu gehen. Doch er verzweifelt nicht, sondern klammert sich an den HErrn. Ich denke, selbst wenn er sterben sollte, wird sein letztes Wort „Danke, HErr“ sein. Er weiß sich total geborgen in der mächtigen Hand Gottes, auch wenn noch so viele gegen ihn sind, auch wenn die Leute noch so böse über ihn reden.
So wollen wir es auch halten: Danke, HErr! Es mag zuerst nur ein leises, kümmerliches Danke sein, aber der Heilige Geist wird uns helfen, wenn wir es von Herzen wollen. ER wird uns das Haupt heben, damit wir den HErrn wieder sehen können. ER wird uns tausend Gründe zum Danken geben. Und am Ende werden wir singen: Es geht mir zwar gerade nicht so gut, aber der HErr hat so oft geholfen, ER wird auch dieses Mal helfen. ER hat die Macht, Seine Rechte ist schon erhoben, um zu helfen. Und selbst wenn ich sterben müßte, soll mein letztes Wort „Danke, Jesus“ sein. Denn ER hat mich fest in Seiner Hand.
Danke, Jesus!!!! Ja, das soll heute und immer mein Motto sein: Danke! Du hast ja so viel für mich getan, warum soll ich mich mit jammern und klagen aufhalten? Warum soll ich in Bitterkeit und Selbstmitleid enden? Es ist so viel besser, mit Dir zusammen zu gehen! Ja, Jesus, Danke von ganzem Herzen!!!
Bibellese heute: Johannes 4, 1 – 26

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