ER hat mir Gutes getan – 26.08.2016

Singen will ich dem HErrn,
weil ER mir Gutes getan hat.
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Psalm 13, 6
König David war wieder einmal in einer mißlichen Lage. Eigentlich gab es kein Entkommen mehr, der Tod drohte ihm. Doch er erinnert sich an alle Dinge, die der HErr ihm Gutes getan hatte. Da wird er trotz der Gefahr und der großen Sorgen wieder froh und kann singen: Er weiß, der HErr spricht das letzte Wort. Wenn man den Anfang des Psalm liest, kann einem Angst werden:
Wie lange noch , HErr, vergißt Du mich ganz? Wie lange noch verbirgst Du Dein Gesicht vor mir? Wie lange noch muß ich Schmerzen ertragen in meiner Seele, in meinem Herzen Kummer Tag für Tag? Wie lange noch darf mein Feind über mich triumphieren? Blick doch her, erhöre mich, HErr, mein Gott, erleuchte meine Augen, damit ich nicht entschlafe und sterbe, damit mein Feind nicht sagen kann: „Ich habe ihn überwältigt“, damit meine Gegner nicht jubeln, weil ich ihnen erlegen bin. Ich aber baue auf Deine Huld, mein Herz soll über deine Hilfe frohlocken. Singen will ich dem HErrn, weil ER mir Gutes getan hat.
Wenn es David gelingt, in so einer Situation Gott zu loben und anfängt zu singen, dann können wir es auch schaffen. Wir brauchen uns nur zu erinnern, wieviel Gutes ER uns schon getan hat, wie oft ER uns schon gerettet hat, mit wieviel Liebe ER uns umgibt, wie sehr ER sich über uns erbarmt, wie ER uns in großer Not Trost gespendet hat und neuen Mut gegeben hat. Und wenn unsere Welt zusammen gebrochen ist, so wird ER uns dennoch eine neue Welt schaffen und eine bessere Zukunft geben. Wie oft war es nur dunkelste Nacht um uns, aber die Sonne ging dennoch wieder auf. Wie sehr hat ER in unserem Leben gewirkt! Wie sehr hat ER getröstet, Mut gemacht, Stärke und Hoffnung gegeben, Freude verbreitet, Schuld vergeben …
Wenn ER bislang so besorgt um uns war, wird es sich heute nicht ändern, denn ER ist der Gleiche, gestern, heute und morgen.
Da entscheiden wir uns lieber dafür, Ihn schon jetzt zu loben und Ihm zu singen. Wir wollen nicht nur auf das Problem sehen, nicht die dunkle Nacht, sondern den Kopf erheben und auf Jesus, unseren Retter, sehen. Bislang hat ER uns gerettet, es wird auch heute so sein. Denn Sein Erbarmen ist unabänderlich, Seine Treue ewig und Seine Liebe trägt uns durch.
Danke, Jesus, in Dir habe ich Trost, Hilfe und Erbarmen erfahren. Du bist bei mir an guten und an schweren Tagen. Mit Dir brauche ich mich nicht zu fürchten oder vor Sorge vergehen. Du bist da, mein Freund, Helfer und Retter! Ja, Dir singe ich schon jetzt ein Loblied, denn Du machst mein Herz froh.
Bibellese heute: Offenbarung 14, 1 – 20

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