Berufen zum Dienst – 25.08.2016

Geh und befrei mit der Kraft, die du hast, Israel aus der Faust Midians! Ja, Ich sende dich.
Richter 6, 14
Gott erteilt dem Gideon einen Auftrag, der ihm eigentlich viel zu groß ist. Gideon sah die Not im Land und litt darunter. Aber was sollte er dagegen tun? Und nun ruft Gott ihn. ER will, daß der kleine Gideon das Land befreit. Gideon sieht sich an und stellt fest, er ist irgendwie nicht der Richtige. Er hat keine Macht, keine besondere Stellung … er hat nichts, was ihn fähig machen könnte. Doch Gott ist nicht dumm! ER hat sich die Sache sehr gut überlegt. ER wollte einen kleinen, normalen Menschen für diese Aufgabe. Den wollte ER ausrüsten und ihm wollte ER helfen. Wenn der mächtige Gott mit Gideon ist, wer könnte sich ihm widersetzen?Gott sieht sich auch heute in unserem Land um, wo Leute sind, die Ihm vertrauen. Wenn sie die Not um sich herum sehen, kann es sein, daß ER sie beruft, diese Not zu heilen. Sie sollen es in der Kraft tun, die sie selber haben und in dem Vertrauen, daß der HErr hilft.
Wenn wir keinen direkten Auftrag Jesu haben, wird unsere Kraft schnell erlahmen. Darum ist die Berufung Gottes so wichtig! Wenn wir selber das Ziel und den Weg festlegen und Gott nur gebrauchen wollen, um unsere Arbeit abzusegnen, wird ER fernbleiben; – es ist unsere Sache. Aber wenn ER zu unserem Herzen spricht und wir gewiß sind: ER hat uns in diese Not gesandt, dann wird ER alles tun, damit wir den Auftrag erfolgreich erledigen. Dein Wille geschehe, nicht nur im Himmel, sondern auch hier auf der Erde!
Die Aufgaben, die Gott uns gibt, sind viel zu groß für uns. Wenn wir den Ruf annehmen, müssen wir voll auf Gott vertrauen; – ein wenig ist zu wenig. Es werden große Schwierigkeiten kommen, aber ER an unserer Seite ist noch viel größer. Nur durch dieses Vertrauen in Jesus können wir den Ruf annehmen und den Kampf gewinnen. Nur Mut! ER ist da!
Ein paar Verse vorher steht: Die Gott lieben sind wie die Sonne, die aufgeht in ihrer Pracht! – Welch starke Verheißung für mutige Christen! Heute morgen war draußen überall Nebel. Doch als die Sonne aufging, vertrieb sie den Nebel.
Danke, Jesus, Du bist meine Kraft und Stärke! Mit meiner Kraft und meinem Willen, mit Deiner Stärke, Macht und Gegenwart werden wir den Kampf gewinnen! Du bist es, der mich sendet in die Dunkelheit der Welt; – doch Du bist mein Licht. Es ist Dein Kampf, aber ich stelle mich Dir zur Verfügung, denn Du bist der HErr, der mich lieb hat.

Bibellese heute: Offenbarung 13, 1 – 18

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