Andacht fr. 29.4.

Die Pharisaeer aber gingen hinaus und fassten den Beschluss, Jesus umzubringen. Als Jesus das erfuhr, ging Er von dort weg. Viele folgten Ihm, und Er heilte alle Kranken. Aber Er verbot ihnen, in der Oeffentlichkeit von Ihm zu reden. Auf diese Weise sollte sich erfuellen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist:
„Seht, das ist mein Knecht, den ich erwaehlt habe, mein Geliebter, an dem ich Gefallen gefunden habe.
Ich werde meinen Geist auf Ihn legen, und Er wird den Voelkern das Recht verkuenden.
ER wird nicht zanken und nicht schreien, und man wir Seine Stimme nicht auf den Strassen hoeren.
Das geknickte Rohr wird Er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht nicht ausloeschen,
bis Er dem Recht zum Sieg verholfen hat.
Und auf Seinen Namen werden die Voelker ihre Hoffnung setzen.“

Damals brachte man zu Ihm einen Besessenen, der blind und stumm war. Jesus heilte ihn, so dass der Stumme wieder reden und sehen konnte. Da gerieten alle Leute ausser sich und sagten: Ist Er etwa der Sohn Davids? Als die Pharisaeer das hoerten, sagten sie: Nur mit Hilfe von Beelzebul, dem Anfuehrer der Daemonen, kann Er die Daemonen austreiben. Doch Jesus wusste, was sie dachten und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich gespalten ist, geht zugrunde, und keine Stadt und keine Familie, die in sich gespalten ist, wird Bestand haben. Wenn also der Satan den Satan austreibt, dann liegt der Satan mit sich selbst im Streit. Wie kann sein Reich dann Bestand haben? Und wenn ich die Daemonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Anhaenger sie aus? Sie selbst also sprechen euch das Urteil. Wenn ich aber die Daemonen durch den Geist Gottes austreibe, dann ist das Reich Gottes schon zu euch gekommen. Wie kann einer in das Haus eines starken Mannes einbrechen, wenn er den Mann nicht vorher fesselt? Erst dann kann er sein Haus pluendern.
Matthaeus 12,14-29

Dieses Zitat aus dem Jesaja ist so etwas wie die Regierungserklaerung Jesu. ER ist der Koenig, auf den die Voelker ihre Hoffnung setzen. Denn Er ist gut und von Herzen sanftmuetig. ER kuemmert sich um die, die schon fast zerbrochen sind. ER pustet den Docht nicht aus, der nur noch am glimmen ist. Ueberall, wo der Satan die Menschen knechtet, bringt Er Befreiung. Doch Sein Reich, das Koenigreich Gottes hat viele Feinde: Da sind die selbstgerechten Pharisaeer. Und da ist der Satan selbst. Doch Jesus ist Sieger, Er ist immer der Staerkere! Halten wir uns nur fest an Ihn, dann haelt Er uns felsenfest!!

Jesus, Du bist der gute Koenig. Wie der gute Hirte sich um seine Tierchen kuemmert, so bist Du besorgt um jeden von uns. Du beschuetzt uns vor allen Angriffen, denn wir sind Deine Kinder. Immer bist Du bei uns und haelst uns fest. Danke fuer Deine Liebe und Besorgtheit!! Bau Du nur weiter Dein Reich! Und wir wollen Dir helfen, Dein Reich zu bauen und viele Menschen dazu einladen. Denn bei Dir gibt es keine Unterdrueckung und Knechtschaft.

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